Orchester
Portrait
Orchester
Portrait
So manche Bearbeitung von
Folklore und klassischen Werken
stammen aus der Feder unseres
langjährigen Mitglieds und
Dirigenten des HMO, Herbert
Balzer. Und natürlich kommen
immer wieder Wünsche und
Vorschläge aus den Reihen der
Orchestermitglieder.
in der Musikhalle und im AudiMax. Hier sei besonders das Zusammenwirken von Chören, Zupforchestern und Tanzgruppen im Rahmen der Veranstaltungen „Lied - Spiel - Tanz“ zu nennen. Mit dem dem Hamburger Konservatorium verbindet
uns eine jahrzehntelange
fruchtbare Zusammenarbeit.
Auch an Wettbewerben wird gerne teilgenommen. Mit
intensiven Proben gelang es dem Orchester 1996 in Gera
und 2000 in Karlsruhe mit gutem Erfolg am Deutschen
Orchesterwettbewerb teilnehmen zunehmen. Beim
Landesorchesterwettbewerb „Orchestrale 2003“ schnitt
das Orchester dann mit sehr gutem Erfolg ab. Auch im
Jahr 2007 hat das Orchester wieder mit gutem Erfolg
teilgenommen und ist nach Wuppertal gefahren, und hat
dort am Wettbewerb mit gutem Erfolg teilgenommen.
Auf den zur Tradition gewordenen
jährlichen Frühjahrskonzerten in
der Laeiszhalle – Musikhalle
Hamburg, Kleiner Saal - spielen
wir für unser Publikum immer
wieder gern die neu erarbeiteten
Musikwerke. So bringen wir jedes
Jahr aufs Neue ein weiteres kleines
Stück musikalischer Vielfalt der
Zupfmusik auf die Bühne. Gerne laden wir uns Solisten wie Akkordeonspieler, Flötisten, Gitarristen oder
Sänger/innen ein, die dasProgramm zusätzlich bereichern.
Auch nach 80 Jahren ist das
Hamburger Mandolinen-
Orchester von 1928 e.V. eine
starke Gemeinschaft. Wer uns
einmal kennengelernt hat, bleibt
dann auch viele Jahre dabei.
Bisher konnte das Orchester sich
immer wieder durch nachrückende
jüngere Mitspieler das Weiter-
bestehen sichern - und so soll es
bleiben. Die derzeit 30 aktiven
Spieler freuen sich über alle
Interessierten, die Lust haben,
bei uns mitzuspielen.
Jeden Mittwoch um 19.30 Uhr finden wir uns in der
Finkenau ein, um zusammen zu musizieren. Dabei ist den
Mitspielern dann kein Weg zu weit, viele Kilometer
kommen so im Laufe des Jahres zusammen.
Auch das Gesellige darf nicht zu kurz kommen.
Orchesterarbeit kann anstrengend sein. Gern trifft man
sich so zum Klönschnack. Ausflüge, Reisen zu
befreundeten Orchestern, Geburtstage und die
Weihnachtsfeier zum Jahresabschluß werden gerne
wahrgenommen. Und wer dadurch noch nicht ausgelastet
ist, der findet sich mit Gleichgesinnten zum Musizieren in
kleinen Gruppen zusammen.
Wir wünschen uns auch für die Zukunft, daß alle unsere
Freunde und Zuhörer uns wohlgesonnen sind und uns
durch Anregungen und eventuelle Kritik unterstützen,
denn ohne Publikumsbegleitung oder Resonanz kann ein
Laienorchester nicht bestehen.
Ein Orchester stellt sich vor
Wir sind ein traditionsreiches Orchester in Hamburg, das
sich nun schon seit 80 Jahren mit Freude am
gemeinsamen Musizieren jede Woche trifft.
Seine Wurzeln hat das Orchester im Arbeiter-Wassersportverein von 1909. Und dort, auf dem
Freibadgelände des „AWV“ an der Oberelbe bei
Overwerder/Warwisch, wurden zum ersten Mal die Saiten
Wanderbewegung. So entstand
eine feste Orchesterge-
meinschaft mit gleichen Interes-
sen, die 1928 zum „Mandolinen-
Orchester des Arbeiter-
Wassersportvereins von 1909“
unddann 1947 zum „Hamburger
Mandolinen-Orchester von 1928
e.V." wurde. Es folgten schonbald volkstümliche Konzerte in
Volksheimen, im Conventgarten
und bei befreundeten Vereinen.
Den Zweiten Weltkrieg über-
stand das Orchester zurückge-
zogen und reduziert. Nach dieser
Zeit wurde einneuer Anfang
gemacht. So war das „HMO“
eines der ersten deutschen
Orchester nach dem Krieg in Dänemark. Langjährige
Freundschaft verband das Orchester mit dem dänischen
Mandolinen-Orchester „Loco“, später dann auch mit
Zupforchestern aus der damaligen DDR in Gräfenroda,
Leipzig und Meißen.
Kontakte mit den „Silver Strings“ aus St. Petersburg in
Highlights. Gastorchester aus
dem Ausland wie „Giocoso“ und
„Con Moto“ aus Österreich oder
„Kôchi Mandorin Doyôbi kai“ aus
Japan haben mit uns zusammen
musiziert, genauso auch mit
Orchestern aus dem norddeutschen Raum.
Auftritte im Hörfunk im Rahmen der Sendereihe
„NDR 90,3 - Sonntakte“ haben uns auch über unseren
Freundeskreis hinaus eine große Zuhörerschaft
ermöglicht. Dazu kommen noch verschiedenste Veran-
staltungen für Senioren, Konzerte im Lichtwarkhaus oder
Freilichtmuseum Kiekeberg bei Hamburg. Von 2005 bis
2007 veranstaltete das Orchester im Zollenspieker
Fährhaus Konzerte, in deren Mittelpunkt das Singen mit
dem Publikum steht.
Durch seinen inzwischen verstorbenen Dirigenten Herbert
Balzer (Leitung von 1938-1939, 1947-1993) und Andreas
Pauly (Leitung von 1994 bis 2007) entwickelte sich das
Orchester immer weiter. Seit 2008 hat das Orchester in
Olga Dubowskaja eine neue musikalische Leiterin
gefunden. So bringen neue Impulse das Orchester wieder
einen Schritt weiter.
Nach den nun 80 Jahren soll das aber nicht heißen, das
wir "auf Altenteil” sind. Fleissig erweitern wir jedes Jahr
die Anzahl unserer Musikstücke. Zum im Laufe der Jahre
immer größer werdenden Repertoire gehören zum
Beispiel Originalwerke für Mandoline und Orchester von
Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart,
Leopold Mozart und Antonio Vivaldi. Auch moderne
Originalmusiken für Zupforchester von Konrad Wölki,
Hermann Ambrosius, Kurt Schwaen, Caesar Bresgen,
Ralph Paulsen-Bahnsen oder Dieter Kreidler haben
Eingang in unsere Notenmappen gefunden.