Komponisten
Lexikon F
Komponisten
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F
Fackler, Helmut
Falla, Maniel de
Falú, Eduardo
Farrauto, G.
Fauth, Ulrich Stefan
Fietz, Erhard
Frendo, Guiseppe
Freudenthal, Otto
Fries, Peter
Fujikake, Hiro
Fackler, Helmut;
geboren 1940, studierte an der Musikhochschule in Saarbrücken. Seit 1976 Lehrer an der Städtischen Musikschule Lahr. Neben dieser Tätigkeit ist er Dirigent des Württembergischen Zupforchesters und des Tokyo Zupfensembles, mit denen er regelmäßig auf Konzertreise geht. Wolfgang Bast ist auch als Komponist hervorgetreten.
Werke:
Colori Fünf Sätze für Zupforchester
Concerto breve
Divertimento
Fatterelle di danza für Oboe und Zupforchester
Introduktion und Rondo giocoso für Oboe und Zupforchester
Konzert für 2 Mandolinen, Mandola und Zupforchester
Stereophonie für 3 Gruppen (Bläser, Schlagzeug, Zupforchester)
Variationen für Oboe und Zupforchester
1964 Suite in e-Moll
1965 Nordische Suite
1965 Passacaglia piccola
1965 Sweelinck-Fantasie
1970 Musica da Ballo
1971 „Studie 71“
BEARBEITUNGEN:
Roman Hoffstetter: Quartett F-Dur
Georg Philipp Telemann: Orchestersuite G-Dur
GITARRENENSEMBLE:
Kleine Suite nach nordischen Volksweisen für Gitarrenchor
Per sonare für Gitarrenquartett
Studie für 3 Gitarren
Suite antique für Gitarrenchor
Suite antique für Gitarre solo
Falú, Eduardo;
Eduardo Falu wurde am 23.07.1923 in El Galpón, Salta, Argentina geboren. Eduardo Falu arbeitete nebenbei als Songschreiber für verschiedene Künstler, dabei schrieb Eduardo Falu unter anderem für Paco Peña Songs.
Werke:
Murmullos de la Laguna
Farauto, G.;
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Werke:
Morenita do Brasil
Fauth, Ulrich Stefan;
geboren 1949, leider noch keine weiteren Information
Werke:
Fietz, Erhard;
Erhard Fietz (* 23. Juli 1934 in Markneukirchen; † 30. April 2007 in Zwickau) war Lehrer, Musiker, Dirigent, Komponist und Sammler vogtländischer Melodien.
Mit 9 Jahren lernte er Geige, später Man doline und Gitarre spielen. Ab 1943 spielte er im Markneukirchener Mandolinenclub "Harmonie" unter Leitung von Herold Pöhland und fand dadurch Zugang zu Werken der modernen Zupfmusik von Konrad Wölki, Hermann Ambrosius und Kurt Schwaen. Er absolvierte die Instrumentenbauschule Markneukirchen und arbeitete in der Werkstatt seines Vaters (Horst Fietz). 1952 schloss er die Lehre als Gitarrenbauer ab. Erhard Fietz studierte an der Hochschule für Musik Weimar bei Erich Repke (Mandoline), Walter Socha (Gitarre) und Werner Hübschmann (Musik theorie/Tonsatz). Von 1958 an war er Lehrer für Mandoline, später auch Klarinette, und Musiktheorie am Robert-Schumann-Konservatorium Zwickau und leitete 40 Jahre lang das Zupforchester des Instituts. Mit seinem Zupfquartett wirkte er beim Leipziger Rundfunk für die neue Zupfmusik und die traditionelle vogtländische Volksmusik und wurde auch für solistische Aufgaben verpflichtet. Er war mit dem Bund Deutscher Zupfmusiker BDZ eng verbunden, 1991–2003 als Präsident, seit 2003 als Ehrenpräsident des BDZ Sachsen und wurde 1998 mit der Verdienstmedaille des BDZ in Gold geehrt. 1993 war er Gründungsmitglied/-vorstand des Landesjugendzupforchesters Sachsen und wurde später zu dessen langjährigem Weggefährten. Zahlreiche Kompositionen, Publikationen und Jurytätigkeiten begründen sein vielseitiges musikalisches Schaffen. Zuletzt widmete er sich dem Werk des Markneukirchener Mundart-Chronisten Johann Heinrich Gläsel. Die Zupfinstrumentenmacherwerkstatt seines Vaters Horst Fietz ist seit 2006 im Gerber-Hans-Haus (zum Musikinstrumenten-Museum gehörig) in Markneukirchen zu besichtigen.
Johann-Walter-Plakette des Sächsischen Musikrates 2006
Verdienstmedaille in Gold des Bundes Deutscher Zupfmusiker BDZ
Eintrag im Ehrenbuch der Stadt Zwickau
Werke:
Zupforchester
Pfeifen schnitzen
Vogtländische Skizze
Bauhäusler-Studien
Mandoline
Albumblätter für J. G.
Ständchen (aus Ostkreuz)
Partita KHJ
Sonatine in einem Satz
Auf der Landstraße, Spielmusik für Mandoline solo
Spiel-Gaben-Spiel, für Blockflöte und Mandoline
Zwiegespräche für zwei Mandolinen
Konzertantes Duo, für Mandoline und Gitarre
Musik für Puppentheater
Vater und Sohn, Musik zu einem Puppenspiel nach e. o. plauen [Erich Oser]
Musik für Violine
Sonatine (quasi fantasia) in einem Satz (1997)
Frendo, Guiseppe;
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Werke:
L´etoile du bonheur
Freudenthal, Otto;
geboren 1934 in Gøtenborg. Vater Heinz war Viola-Spiler und Orchester-Dirigent. Mutter Elsbet war Pianistin und Cellistin.
leider noch keine weiteren Information (bin noch am übersetzen)
Werke:
L´etoile du bonheur
Fries, Peter;
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Werke:
Weihnachtsklänge (Potpourri)
Fujikake, Hiro;
geboren 1949, leider noch keine weiteren Information
Werke:
Weihnachtsklänge (Potpourri)
Falla, Manuel de;
Manuel María de Falla y Matheu (* 23. November 1876 in Cádiz; † 14. November 1946 in Alta Gracia in Argentinien) war ein spanischer Komponist. Sein Bildnis zierte eine 100-Pesetas-Banknote von Spanien (Madrid 17 de Noviembre de 1970).
Als Sohn eines Kaufmanns und einer Pianistin erhielt de Falla den ersten Musikunterricht von seiner Mutter María Jesús Matheu. Weitere Studien bei Alejandro Odero und Enrique Broca folgten, doch schwankte er erst noch zwischen einer literarischen und einer musikalischen Laufbahn. 1896 nahm er jedoch ein Musikstudium am Madrider Konservatorium als Klavierschüler von José Tragó auf, gewann in den Folgejahren mehrere Preise und schrieb seine ersten Kompositionen, darunter Lieder, Klavier- und Kammermusik.
Zur finanziellen Unterstützung seiner Familie komponierte de Falla zwischen 1901 und 1903 fünf Zarzuelas, zwei davon in Zusammenarbeit mit Amadeo Vives, die jedoch nicht sehr erfolgreich waren. Ab 1902 studierte er bei Felipe Pedrell, dem Begründer der spanischen Nationalmusik. Seinen Durchbruch als Komponist erlebte de Falla mit der in den Jahren 1904 und 1905 geschriebenen Oper La vida breve (Das kurze Leben). 1907 ging er nach Paris, wo der Kontakt mit den bedeutenden Komponisten des Impressionismus wie Claude Debussy, Maurice Ravel, Paul Dukas und dem Spanier Isaac Albéniz seinen Stil beeinflusste. Hier entstanden die Trois mélodies (1909) nach Gedichten von Théophile Gautier und 1912 die Siete canciones populares españolas.
Bei Ausbruch des ersten Weltkrieges kehrte de Falla nach Madrid zurück, wo 1915 seine „Gitanería“ El amor brujo (Der Liebeszauber) uraufgeführt wurde, die er später zu einem Ballett mit Gesang umarbeitete (Uraufführung 1921 in London). 1916 folgte Noches en los jardines de España (Nächte in spanischen Gärten), eine dreisätzige Suite für Klavier und Orchester. Die Pantomime El corregidor y la molinera (Der Friedensrichter und die Müllerin) (1917) nach der Novelle von Pedro Antonio de Alarcón, nach der schon Hugo Wolf seine Oper Der Corregidor geschrieben hatte, bearbeitete er zu dem Ballett El sombrero de tres picos (Der Dreispitz), das seine Uraufführung 1919 in London in der Ausstattung von Pablo Picasso erlebte. 1921 ließ sich de Falla in Granada nieder. In dem Haus nahe der Alhambra befindet sich heute das Museo Falla mit Dokumenten zu Leben und Werk des Komponisten.
Immer weiter entfernte sich de Falla nun vom opulenten Impressionismus hin zu einem spröderen, klassizistischen Musikstil. Sein nächstes Bühnenwerk, Meister Pedros Puppenspiel (El retablo de maese Pedro) (1923) nach Cervantes' Don Quixote, ist eine Puppenoper. Dabei entdeckte er für sich das Cembalo, dem er das Konzert für Cembalo und fünf Soloinstrumente (1926) widmete. Danach begann er sein szenisches Oratorium Atlántida. Doch seine sich zunehmend verschlechternde Gesundheit zwang ihn zu langen Schaffenspausen, teilweise traten Lähmungen auf. Zusätzlich bedrückte ihn der 1936 beginnende spanische Bürgerkrieg. 1939 emigrierte de Falla nach Argentinien, zutiefst erschüttert über den Zweiten Weltkrieg. Dort starb er 1946, ohne Atlántida vollenden zu können. Sein bedeutendster Schüler Ernesto Halffter ergänzte das Werk. Seine letzte Ruhe fand de Falla nach der Überführung nach Spanien in der Kathedrale seiner Geburtsstadt Cádiz.
Werke:
Bühnenwerke
La casa de Tócame Roque. Zarzuela (1900; verschollen)
Limosna de amor. Zarzuela (1901)
Los amores de la Iñes. Zarzuela (1902)
El cornetin de órdenes. Zarzuela (1903, mit A. Vives; verschollen)
La cruz de Malta. Zarzuela (1903, mit A. Vives; verschollen)
La vida breve (Das kurze Leben). Lyrisches Drama (1904-05)
El amor brujo. Ballett (1914-15)
Soleá. Schauspielmusik (1916)
El corregidor y la molinera. Farsa mimica (1916-17; 1918-19 bearbeitet als El sombrero de tres picos (Der Dreispitz)
El Fuego fatuo. Komische Oper nach Chopin (1918-19); unvollendet. Im Auftrag der Opernhäuser Madrid und Lissabon soll der italienische Komponist Fabio Vacchi das Fragment vervollständigen.
El retablo de maese Pedro. Puppenoper (1919-22)
Auto de los reyes magos. Schauspielmusik (1923)
El gran teatro del mundo. Schauspielmusik (1927)
La vuelta de Egipto. Schauspielmusik (1935)
Atlántida. Cantata escénica (unvollendet; ergänzt von E. Halffter)
Orchesterwerke
Noches en los jardines de España. Sinfonische Impressionen für Klavier und Orchester (1911-15)
Homenajes (1920-39) (Fanfare sobre el nombre de E. F. Arbós - à Cl. Debussy - à P. Dukas - Pedrelliana)
Lieder
Dos rimas (1899-1900)
Preludios (1900)
Tus ojillos negros (1902)
Trois mélodies (1909)
Siete canciones populares españolas (1914-15)
Oración de las madres que tienen a sus hijos en brazos (1914)
El pan de ronda (1915)
Soneto a Córdoba (1927)
weitere Vokalwerke
Psyché für Gesang, Flöte, Harfe und Streichtrio (1924)
Invocatio ad individuam Trinitatem für 3 Frauenstimmen (1928)
Sinite parvulos für 3 Kinderstimmen (1932)
Balada de Mallorca nach Chopin für Chor (1933)
Himno marcial nach Pedrell (1937)
Kammermusik
Melodia für Violoncello und Klavier (1897-99)
Mireya für Flöte und Klavierquartett (1899)
Klavierquartett (1899)
Romanza für Violoncello und Klavier (1899)
Serenata andaluza für Violine und Klavier (1899)
Homenaje Le tombeau de Claude Debussy für Gitarre (1920; orchestriert in Homenajes)
Fanfare pour une fête (1921)
Konzert für Cembalo, Flöte, Oboe, Klarinette, Violine und Violoncello (1923-26)
Klavierwerke
Nocturno (1899)
Serenata andaluza (1899)
Canción (1900)
Vals-capricho (1900)
Cortejo de gnomos (1901)
Hoja de album (1902)
Allegro de concierto (1903)
Pièces espagnoles (1902-08)
Fantasía bética (1919)
Canto de los remeros de Volga (1922)
Pour le tombeau de Paul Dukas (1935; orchestriert in Homenajes)