Komponisten
Lexikon C
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Calache, Raffaele
Caroso, Marco Fabrizio
Carulli, Ferdinando
Catania, Nino
Cecere, Carlo
Chartofilax, Jorgo
Chiesa, Melchiore
Chopin, Frédéric
Claußnitzer, Georg
Corelli, Arcangelo
Cornelissen, Thilo
Calace, Rafaele;
1863 - 1934, Raffaele Calace war ein gefeierter Künstler. Er baute nicht nur die besten Mandolinen seiner Zeit, sondern war auch ein glänzender Virtuose auf der Mandoline, dem fünf-chörigen Mandoloncello und dem Liuto. Er war auch ein überaus fähiger Pädagoge und schrieb ein wegweisendes fünfbändiges Lehrwerk für Mandoline. Raffaele komponierte auch ca. 200 Werke für Mandoline, die zu den schönsten dieses Genres zählen.
Im Mandolinenbau gründete er mit seinem Bruder Nicolo-Maria die Firma "Fratelli Calace" , patentierte die "Mandolino Calace" und steigerte die Produktion. Auch außerhalb Italiens, besonders in der Schweiz, steigerte sich der Verkauf der Instrumente.
Raffaele Calace hatte 4 Kinder, welche alle sehr mit der Musik verbunden waren. Berühmt wurde sein Sohn Vincenco als Klaviervirtuose, Komponist und Vizedirektor des Mailänder Konservatoriums.
Werke:
Elegia op. 131
Fantasie Poetica op. 56
Largo op. 106
L'ardimentosa op. 57
Mazurka da Concerto op. 126
Mazurka Nr. 6 op. 141
Minuetto lento op. 59
Polonese op. 36
Preludio I op. 45
Preludio II op. 49
Preludio III op. 63
Preludio V op. 74
Preludio X op. 112
Romanza senza parole op. 60
Rondo op. 127
Serenata malinconica op. 120
Tarantella op. 18
Bolero Nr. 1 op. 26
Danza Dei Nani op. 43
Danse fantastique op. 68
Saltarello op. 79
Danza Spagnola op. 105
Les Maries op. 123
Bolero Nr. 2 op. 161
Danza esotica op. 16
Caroso, Marco Fabrizio;
keine Information
Werke:
Barriera (Basse Dance)
Carulli, Ferdinando;
1770 - 1841. Carulli erlernte zunächst das Cellospiel, zeigte jedoch bald starkes Interesse für die Gitarre. Mit etwa zwanzig Jahren begann er, sich das Gitarrenspiel beizubringen. Dieses Instrument stand von nun an für ihn im Mittelpunkt. Da zu dieser Zeit in seiner Heimatstadt Neapel kein Gitarrenlehrer zu finden war, war er gezwungen, eine eigene Spieltechnik zu entwickeln. Diese Technik bildet auch heute noch die Grundlage für das Spiel auf der klassischen Konzertgitarre. Daneben studierte er auch Musiktheorie.
Nachdem er seine technischen Fertigkeiten auf der Gitarre ausreichend entwickelt hatte, gab er zuerst in Neapel und später auch außerhalb Italiens, besonders in Frankreich, Konzerte. Dort lernte er auch seine zukünftige Gattin Marie-Josephine Boyer kennen, mit der er einen Sohn, Gustavo Carulli hatte. Nach diesen Konzertreisen zog er zunächst nach Mailand.
Einige erste Veröffentlichungen von Kompositionen für Gitarre erschienen um 1807 bei Casa Ricordi in Mailand. Nach einem Aufenthalt in Wien ab 1808 ließ er sich endgültig in Paris nieder. Dort galt er in den aristokratischen Salons als erster Gitarrist der Stadt. Carulli war der erste Musiker, der die Gitarre in Paris „salonfähig“ machte. Man sagt, dass er nicht der temperamentsvollste Musiker war, jedoch in hohem Tempo und präzise zu spielen vermochte.
Gemeinsam mit dem Instrumentenbauer Rene Lacote leistete er wichtige Beiträge zur technischen Verbesserung der Gitarre. Er verfasste eine populäre Gitarrenschule und schuf insgesamt rund 400 Werke, in der Mehrzahl für Gitarre und Flöte.
Werke:
Concertino A-Dur für Sologitarre und ZO
Konzert für Gitarre op. 8
Trio op. 9 (für Flöte, Violine und Gitarre)
Duos op. 104/1 und 3 (für Flöte und Gitarre)
Serenade op. 96 (für 2 Gitarren)
Seis Serenatas, op. 109
24 Präludien, op. 114
Gitarrenkonzert in A, op. 140
Nocturno, op. 190
Fantasía, op. 337
"Drei Tage" (über die Revolutionstage des Jahres 1830)
Capricho en Do.
Nice und Fileno (eine musikalische Erzählung)
sei andanti opus 320
Catania, Nino;
1907 - 1985, sonst keine Information
Werke:
Cecere, Carlo;
1706 - 1761, sonst keine Information
Werke:
Sonate G-Dur
Chartofilax, Jorgo;
sonst keine Information
Werke:
Hirtenweisen
Chiesa, Melchiore;
sonst keine Information
Werke:
Sonate C-Dur
Chopin, Frédéric (Frederik);
1.3.1810 geboren in Zelazowa Wola bei Warschau
1816 erster Klavierunterricht bei A. Zywny
24.2.1818 Erster öffentlicher Auftritt als Solist mit dem Klavierkonzert e-moll
von Adalbert Gyrowetz in Warschau
1822 Klavierunterricht bei Joseph Elsner in Warschau
1829 erster öffentlicher Auftritt in Wien
1830 zweiter Wien-Aufenthalt, ohne Konzertengagements bis Juli 1831
1831 Übersiedlung nach Paris, Freundschaft mit Ferdinand Hiller, Franz Liszt und Felix Mendelssohn Bartholdy
26.2.1832 erstes Konzert in der Salle Pleyel
1834 Besuch des Niederrheinischen Musikfestes in Aachen zusammen mit
Ferdinand Hiller im Mai
1835 15.8.1835 Letztes Treffen mit den Eltern in Karlsbad
1835 Erste Symptome einer schweren Lungenkrankheit
heimliche Verlobung mit Maria Wodzinska in Dresden; die Verlobung wird im März 1837 wegen Chopins schlechtem Gesundheitszustand von der Familie wieder gelöst
1836 Erste Begegnung mit George Sand
1837 Englandreise zusammen mit Camille Pleyel (Klavierbauer)
16.2.1838 Konzert vor der königlichen Familie in den Tuilerien
1838 von November bis Februar 1839 auf Mallorca zusammen mit George
Sand und deren beiden Kindern
2.12.1841 zweites Konzert vor der königlichen Familie in den Tuilerien
1846 George Sands Roman Lucrezia Floriani über ihre Beziehung zu
Chopin erscheint, der 1847 zum Bruch der Beziehung führte
16.12.1848 letztes öffentliches Konzert in Paris, die Revolution verhindert ein
weiteres Konzert am 10.3.1849
4.3.1848 Letzte Begegnung mit George Sand
1848 Konzertreise durch England und Schottland von April bis November
16.11.1848 Letzter öffentlicher Auftritt
1849 Sommeraufenthalt vor Paris von Juni bis September
9.8.1849 Chopins Schwester Ludwika reist zu ihm, um ihn zu pflegen
17.10.1849 Chopin stirbt um 2 Uhr nachts
Werke:
Rondo c-Moll op. 1
Variationen über Là ci darem la mano op. 2 Fantaisie sur des airs
nationaux polonaises op. 13 Krakowiak. Grand Rondeau op. 14
Klaviertrio g-Moll op. 8
Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11, offizielles Abschiedskonzert von Warschau
12 Etüden op. 10
Scherzo h-Moll op. 20, Mazurkas op. 24
Balladen g-Moll op. 23 und F-Dur op. 38
Préludes op. 28
Sonate b-Moll op. 35 und Scherzo op. 39
Polonaise op. 44,
Prélude op. 45,
Ballade op. 47,
Nocturnes op. 48,
Fantaisie f-Moll op. 49
Drei Mazurkas op. 50, Impromptu Ges-Dur op. 51
Ballade f-Moll op. 52, Polonaise As-Dur op. 53
Klaviersonate h-Moll op. 58
Claußnitzer, Georg;
Pseudonym von Rudof Krebs
1907 - 1962
Werke:
Friedensgruß,
Ouvertüre in A- moll, Fröhlicher Ausklang
Corelli, Arcangelo;
1653 - 1713, sonst keine Information
Werke:
Fünf Tanzstücke
Cornelissen, Thilo;
1904 - 1965, sonst keine Information
Werke:
Lichterfelder Zupfmusik