Die Bluegrass-Mandoline


Die Bluegrass-Mandoline wurde in den USA geboren. Sie gilt dort als die „Mandoline“.

In ihren Grundzügen hat sie die Merkmale der Neapolitanischen Mandoline behalten. Sie hat vier Doppelchöre in der Stimmung gg-dd-aa-e"-e" wie ihre Verwandte.


Aber ihre Bauweise hat sich vom Vorgänger entfern. Die ursprüngliche Bluegrass-Mandoline basiert auf der Form der Deutschen Flachmandoline und bekam ähnlich einer Violine oder Gitarre Zargen und einen leicht gewölbten Boden. Dadurch hat sie einen anderen Klang bekommen. Gespielt wird sie in kombinierten Stilen des „Pickings“ (Einzeltöne, Tremolo und Akkorden).


Zu ihrer Weiterentwicklung ist besonders Orville Gibson zu nennen. Um 1890 war die Mandoline in den USA sehr beliebt, Er begann Flachmandolinen nach dem Vorbild der deutschen Mandoline zu bauen. Daraus entstanden zwei Grundformen.

Der A-Typ mit einer symetrischen Tropfenform und der F-Typ mit einer Asymetrischen Form ähnlich einer Cutaway.


Ab etwa 1910 wurde sie vermehrt gespielt und die Neapolitanische Mandoline verlor an Bedeutung. Die Bluegrass-Mandoline wurde in Mandolinenorchestern, Ragtime-Bands und Vaudeville-Shows gespielt und kamm auch immer häufiger in Country-Band Besetzungen zum Einsatz. Lloyd Loar einwickelte in den 20zigern des letzten Jahrhunderts das Instrument weiter. Die Bluegrass-Mandoline erhielt in dieser Zeit ihre typischen F-Löcher anstatt einer runden Schallochs (in Anlehnung an die Violine).

Ab 1935 war es Bill Monroe, der einen neuen Stil in Countrymusik keierte. Es entstand der typische Bluegrass-Sound. Seitdem ist sie aus der Folk-, Country- Rock- und Pop-Szene nicht mehr wegzudenken.

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